Deutschlandweit einmaliger Studiengang

Foto: Harald Keller

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Von Pia Berger. – Zum Wintersemester 2013/14 haben Absolventen aus geo- und umweltwissenschaftlichen Studiengängen wie Geographie, Landschaftsentwicklung, Landschaftsökologie, Umweltwissenschaften, Geoökologie, Landwirtschaft und vielen weiteren verwandten Studiengängen die Gelegenheit, sich für einen neuen Masterstudiengang zu immatrikulieren. Seine Entstehung verdankt der neue Masterstudiengang Helmut Meuser, Professor für Bodenschutz und Bodensanierung an der Hochschule, und Joachim Härtling, Professor für Physische Geographie an der Universität in Osnabrück.

Der Masterstudiengang „Boden, Gewässer, Altlasten“ ist eine deutschlandweit einmalige Möglichkeit, sich zu spezialisieren. „Die Besonderheit des Studiengangs liegt in der Kooperation zwischen Universität und Hochschule Osnabrück“, betont Professor Andreas Lechner. Lechner ist Vertreter der Professur Physische Geographie an der Universität und wird in Zukunft zusammen mit weiteren Kollegen innerhalb des Studiengangs Lehrveranstaltungen anbieten.

Die Zusammenarbeit der Universität und Hochschule erforderte den Aufbau eines neuen Prüfungsamtes und damit eines völlig neuen Zweiges. Die Koordination des gesamten Studiengangs wird auf Lehrende beider Institute aufgeteilt. Die zukünftigen Studierenden schreiben sich nicht direkt an der Universität oder Hochschule ein, sondern lediglich für den Masterstudiengang.

Die einzelnen Bereiche – Boden, Gewässer und Altlasten – werden durch eine Vielzahl an Lehrveranstaltungen abgedeckt. „Die Komponente Gewässer stellt ein ergänzendes Bindeglied zwischen Boden und Altlasten dar, sodass sich der Studiengang durch die Kombination der drei Umweltmedien von bisherigen Studiengängen in Deutschland klar abhebt“, erläutert Professor Lechner.

Innerhalb der vier Semester haben die Studierenden die Wahl zwischen drei Profilrichtungen. Dabei handelt es sich um Bodennutzung/Bodenschutz, Gewässer/Gewässerschutz und zuletzt Altlasten/Bodenschutz. Lechner betont: „Der bestmögliche berufliche Werdegang der Studierenden wird durch die Vielseitigkeit der Angebote erreicht“.

Des weiteren wird es ein Zusatzangebot geben, welches sich auf ein Internationales Semester bezieht. Darunter fällt die Teilnahme an mindestens acht Modulen der drei Profile, welche in englischer Sprache stattfinden werden. Diese können mit internationalen Studierenden gemeinsam belegt werden. In diesem Zusammenhang kann die Masterarbeit in internationalen Forschungsprojekten erarbeitet werden.

Durch diesen Kooperationsstudiengang wird die Möglichkeit der Promotion eröffnet, welche Absolventen der Hochschule bisher verwehrt wurde.“ Innerhalb der Semester haben die Studierenden die Gelegenheit, sich für ein Mentorenprogramm zu entscheiden. Dabei handelt es sich um eine zielgerichtete Betreuung durch einen Professor eigener Wahl. Aufgabe des Mentors ist es, Stärken und Schwächen des Studierenden schnell zu erkennen, um eine individuelle Beratung zu ermöglichen. Dieses Programm läuft über die gesamte Studienzeit.

Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli.

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